Rock oder Hose?

Diese Frage der Mode bewegt seit ungefähr einhundert Jahren die Frauen. Lange haben wir für unser Recht gestritten, ebenfalls Hosen zu tragen. Der Rock als ausschließliches Kleidungsstück für Frauen wurde mit den Anfängen der Frauenbewegung in Frage gestellt, dadurch veränderten sich die Outfit Trends erheblich.

 

Weiblichkeit oder Komfort

Am Anfang des 19. Jahrhunderts wollten auch Frauen Sport im Freien treiben. Doch das war mit den langen Röcken, die damals die Outfit Trends dominierten, nicht möglich. Die Frauen dieser Ära hatten harte Kämpfe durchzustehen, sie trafen auf erbitterten Widerstand. Mode sollte bitte weiblich bleiben und die Frauen sollten Frauen bleiben und nicht durch aberwitzige Outfit Trends vermännlichen. Aus heutiger Sicht ist diese Haltung sicher kaum noch ernst zu nehmen. Natürlich sollen Frauen Hosen tragen, natürlich sollen sie aktiv am Leben auch außerhalb des Hauses teilnehmen, auch Frauen sollen Komfort genießen dürfen. Heute wissen wir, dass eine Frau durch diese Outfit Trends beileibe nicht vermännlicht.

Der Sieg der Hose

Der Sieg der Hose war auch der Sieg der Frau. Bis heute ist die Hose ein Sinnbild für weibliche Selbstbestimmung und die Freiheit der Frau, sie ist mehr als Mode. Vielleicht sehen wir den Inhalt unseres Kleiderschranks durch dieses Wissen auch mit anderen Augen. Eine Hose ist nicht nur einfach ein Kleidungsstück, bis in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts war sie ein mächtiges Symbol. Ein Symbol für die Gleichberechtigung der Frau, Mode als Statement, deshalb ist die Hose nicht nur ein Kleidungsstück, das uns fast unbegrenzte Bewegungsfreiheit gibt, sie ist immer noch ein Symbol für die Gleichberechtigung der Frau. Dieses Beispiel zeigt, dass Outfit Trends ganze Gesellschaften verändern können.

 

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